Katzen und Spülmittel: Was wollen Menschen?

von | Aug 9, 2022

Für die Entwicklung von Kommunikation ist Wissen über Zielgruppen und ihr Verhalten in der Mediennutzung wichtig. Wie aber definiert man Zielgruppen und wie lässt sich mit ihnen arbeiten?

Sozioökonomische Milieustudien schaffen Überblick.

Was Menschen wollen, hat mit ihrem sozialen und ökonomischen Umfeld zu tun. Tagtäglich erzählen sie sich durch ihre Konsumentscheidungen, wer sie sind und wo sie hingehören. Milieustudien schaffen einen Überblick dazu, welche Gruppe von Menschen ihnen in der Kommunikation gegenüber steht. Sind es Menschen aus der oberen Mittelschicht – Performance orientiert? Oder konsumorientierte Hedonisten aus der unteren Mittelschicht? Je nachdem wird die Kommunikation anders gestaltet sein.

Was macht Ihre bestehenden Kund:innen aus?

Wer versteht, welche Menschen sich bereits für Informationen und bestehende Angebote interessieren, kann auf weitere Gruppen schließen. Alter, Ort, Sprache, Kaufverhalten, Wertvorstellungen bestehender Kund:innen zeigen, wer Ihnen gegenüber steht. Von bestehenden Gruppen lässt sich auf neue schließen.

Welche Trends verfolgen Ihre Zielgruppen?

Menschen folgen wissentlich und unwissentlich Trends. Diese wirken auf zwei Ebenen: Macro und Micro. Micro-Trends wirken kurzfristig in ein bis zwei Jahren. Sie sind regional und lokal gebunden und zeigen das Verhalten von Menschen an einem bestimmten Ort. Micro-Trends können genutzt werden, um Zielgruppen vor Ort zu verstehen. Macro-Trends wirken langfristig. Oft über viele Jahre. Sie zeigen, wie sich Gesellschaften wandeln und sich Bedürfnissen von Menschen anpassen. Macro-Trends können genutzt werden, um die Bedeutung in große mögliche Veränderungen mit einzubeziehen. Was wird der Klimawandel bewirken? Wie werden sich die Einstellungen ihrer Zielgruppen dadurch ändern?

Versetzen Sie sich in Ihre Zielgruppe.

Als Persona wird eine erfundene Person bezeichnet, die in der Entwicklung von Kommunikation und von Angeboten als Gegenüber dient. Personä sind sinnvoll in der Ideenfindung. Mit ihnen können sich Kommunikationsteams gezielt auf Einstellungen von Gruppe von Menschen einlassen und Kommunikation direkt für diese entwickeln. Nutzen Sie diese Bausteine, um ein einheitliches Angebot für alle Ihre Kund:innen zu entwickeln.

Observation. Digital und im Real-Life.

Beobachtung von Menschen ist eine Möglichkeit, um zu verstehen, wie sie sich an einem Ort verhalten, was sie interessiert und was sie konsumieren. Dabei kann Beobachtung digital in Sozialen Netzwerken und auf Websites oder im echten Leben stattfinden. Auch wenn die Mittel der Beobachtung zeitaufwendig sind, kommen durch sie Dinge ans Licht, die anders kaum gefunden werden können.

Reden Sie Miteinander und fragen Sie nach.

In Interviews zeigen sich Einstellungen von Menschen durch Analyse des Gesagten und mit Beobachtung. Mit Interviews können Sie direktes Feedback in einem frühen Stadium der Kommunikationsarbeit erhalten. Zudem geben Interviews durch mehrmaliges Nachfragen Aufschluss zur Meinung, die tiefer liegen. Kratzen Sie an der Oberfläche, um zum Kern zu kommen.

Fazit: Keine erfolgreiche Kommunikation ohne Definition zu Zielgruppen und Umgebung.

Auch wenn die Definition von Zielgruppen eine oft schwierige Arbeit darstellt, ist sie ein Grundbaustein jeder erfolgreichen Kommunikationsarbeit. Kennt man sein Gegenüber, lassen sich Botschaften, Design und Wahl des Kanals klar definieren. Kurz: Was man vorher investiert, bekommt man später zurück. Ohne Zielgruppendefinition ist Kommunikation dazu verbannt, die Nadel im Heuhaufen zu finden.

Sie wollen ihre Zielgruppen definieren oder neue ansprechen?

Kontaktieren Sie uns. Wir gehen mit Ihnen Ihre Inhalte und Angebote durch und schaffen einen Überblick dazu, was möglich ist.

 

Philip Reitsperger, Gründer von Identity Lab

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