E-Scooter-Marke Lime und die Mobilität der Zukunft?

von | Jan 7, 2023

E-Scooter, hip und stylish? Vergabe und Ausschreibung der öffentlichen Hand rund um Miet-E-Scooter werden die Positionierung und Kommunikation der Marken verändern. Denn nicht mehr Konsument:innen, sonder Institutionen stehen im Fokus des Wettbewerbs.

Dieses Bild von Philip Reitsperger und Identity Lab zeigt einen E-Scooter, ein Elektrofahrrad und einen E-Transporter von Lime.

The E-Scooter Regulation Shift – it is coming! 

Als Ende der 10er-Jahre immer mehr E-Scooter in Wien erschienen, war der Hype um die damals noch kostengünstige Fortbewegung groß. Fokussiert auf junge Konsument:innen, versprach das Angebot grüne Mobilität zum kleinen Preis. Heute, 2023, sieht die Sache anders aus. Denn weder ist das Angebot besonders grün, noch kostengünstig. Das liegt mitunter an den noch immer nicht regulierten Zuständen im Straßenverkehr und an der Haltbarkeit von Batterien und den Geräten. Denn wie lange ein Rent-E-Scooter auf der Straße „überleben“ kann, ist durch einerseits schlechte Technik oder brutal unsachgemäße Nutzung fraglich.

Was mir nicht gehört, dass kann ich ruinieren! Zu viele Anbieter, zu wenig Übersicht, zu wenig Bezug. 

Mittlerweile gibt es fünf unterschiedliche Anbieter für E-Scooter in Wien. Tier, Bird, Lime, etc. Das wird sich ändern. Denn Anbieter haben sich nun im gesamten deutschsprachigen Raum um öffentliche Ausschreibungen zu bemühen. Der Markt wird nach und nach reguliert. Sicherheit, Nachnutzung und Verlässlichkeit spielen eine entscheidende Rolle in Vergabe und Ausschreibungen der öffentlichen Hand.

Endlich mehr Future Mobility.

So wird der Markt um die E-Scooter erwachsen. Denn mit seiner Regulierung ändert sich auch der Fokus der Anbieter, die sich meist immer noch als “Start-ups” verstehen wollen. Heute aber nicht mehr nur hip, jung und unkompliziert, sondern verlässlich, strukturiert und nachhaltig. Eine Marktpositionierung für Institutionen – nicht Konsument:innen. Denn nicht die hippeste Marke, sonder der Anbieter, der die größte Flotte stellt, macht das meiste Geschäft.

A different use case, a different business model.

Die Geschäftsmodelle der Anbieter werden sich damit verändern. Folgend werden sich ihre Markenpositionierungen und ihre Kommunikation verändern. Wer weiß, vielleicht wird ein Unternehmen wie Lime demnächst weniger jung und funky sein, sondern für sichere Mobilität in Städten stehen. Ein Partner, der durch seine Angebote den Transport auf der letzten Meile ortsspezifisch und nachhaltig löst. 

Ob dieser gelingt, hängt davon ab, inwiefern es Anbieter schaffen werden, agil auf die sich schnell verändernde Umgebung und Regulierungen zu reagieren und ihre Kommunikation dementsprächend anzupassen.

(Fotografien auf dieser Seite haben wir für Lime Deutschland im Kontext einer Ausschreibung zum Standort Nürnberg gemacht.)

Dieses Bild von Philip Reitsperger und Identity Lab zeigt einen E-Scooter von Lime in Nürnberg vor der Frauenkirche.
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